Einsätze
Beschluss Stützpunktfeuerwehrkonzept
Eine langwierige und komplexe Diskussion über die Neuordnung der Stützpunktfeuerwehren im Landkreis Nordhausen neigt sich dem Ende zu. Ziel war es, die neun bisherigen Stützpunktfeuerwehren auf drei zu reduzieren, ohne dabei jemanden zu vernachlässigen.
Nach fast einem Jahr intensiver Diskussionen, Informationen und Beratungen konnte nun ein Kompromiss beschlossen werden. Dies ging nur durch umfassendes Einvernehmen mit den Kommunen, was zunächst langwierig war, aber schließlich erfolgreich umgesetzt werden konnte. Der beschlossene Kompromiss umfasst nicht nur die neue Struktur der Feuerwehren, sondern auch die finanziellen Aspekte der Anschaffung neuer Technik, die mehrere Millionen Euro kosten wird.
Im Detail belaufen sich die Anschaffungskosten auf 5,3 Millionen Euro. Von diesem Betrag könnten eventuell 1,44 Millionen Euro durch Fördermittel abgedeckt werden, was immer noch etwa 3,9 Millionen Euro an Eigenmitteln erfordert. Laut Landrat Joachim Claus (CDU) muss die Finanzierung jedoch unter Vorbehalt der endgültigen Beschlussfassung durch den Kreistag stehen. Im Haushaltsentwurf für dieses Jahr sind bereits 420.000 Euro eingeplant.
Matthias Jendricke (SPD) äußerte sich positiv zum Ergebnis, betonte jedoch, dass die künftige Auftragskostenpauschale von 300.000 Euro ausschließlich für die Anschaffung von Technik und nicht für Personalkosten verwendet werden sollte. Verschiedene Redner aus den Kreistagsfraktionen lobten die unermüdliche Arbeit von Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen und zeigten sich zufrieden mit dem erzielten Ergebnis.
Die neue Struktur der Stützpunktfeuerwehren wurde schließlich einstimmig beschlossen.
Quelle: nnz, 31. Januar 2012
Brand Einfamilienwohnhaus in Bleicherode
Hoher Sachschaden bei Brand in Bleicherode
In der Nacht zum Samstag kam es in Bleicherode zu einem Brand in einem Einfamilienhaus, über den zunächst kurz berichtet wurde. Hier sind die detaillierteren Einzelheiten des Vorfalls:
Das Feuer brach gegen 22 Uhr im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in der Hauptstraße aus. Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Bleicherode erfolgte um 22.10 Uhr. Die 38 eingesetzten Kameraden der Wehren aus Bleicherode, Obergebra und Niedergebra standen vor der Herausforderung, dass sich das Feuer aufgrund zahlreicher Wand- und Deckenverkleidungen nur schwer bekämpfen ließ. Gegen 23.30 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle.
Zur Suche und Bekämpfung von Glutnestern mussten Balken freigelegt und Mauerwerk abgerissen werden. Gegen 3.30 Uhr wurde die Brandstelle an die Kriminalpolizei übergeben, die nun die Brandursache ermittelt. Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen lobte den reibungslosen Ablauf der Löscharbeiten und das effektive Zusammenwirken der Wehren.
Die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend, sie wurden verständigt und trafen später an der Unglücksstelle ein. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 120.000 Euro geschätzt. Die betroffene Familie wurde vorübergehend bei Bekannten untergebracht, da die Wohnung vorerst unbewohnbar ist.
Zusätzlich zur Feuerwehr Bleicherode waren auch die Wehren aus Ober- und Niedergebra im Einsatz. Einsatzleiter Burkhard Keil hob hervor, dass die Löscharbeiten reibungslos verliefen. Besonders erwähnt wurde Robert Apel, der trotz seines 18. Geburtstags im Einsatz war. Der Einsatz endete um 4.04 Uhr.
Quelle: nnz / Thüringer Allgemeine, 29. Januar 2012
Brand Einfamilienwohnhaus in Bleicherode
Hoher Sachschaden bei Brand in Bleicherode
In der Nacht zum Samstag kam es in Bleicherode zu einem Brand in einem Einfamilienhaus, über den zunächst kurz berichtet wurde. Hier sind die detaillierteren Einzelheiten des Vorfalls:
Das Feuer brach gegen 22 Uhr im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in der Hauptstraße aus. Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Bleicherode erfolgte um 22.10 Uhr. Die 38 eingesetzten Kameraden der Wehren aus Bleicherode, Obergebra und Niedergebra standen vor der Herausforderung, dass sich das Feuer aufgrund zahlreicher Wand- und Deckenverkleidungen nur schwer bekämpfen ließ. Gegen 23.30 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle.
Zur Suche und Bekämpfung von Glutnestern mussten Balken freigelegt und Mauerwerk abgerissen werden. Gegen 3.30 Uhr wurde die Brandstelle an die Kriminalpolizei übergeben, die nun die Brandursache ermittelt. Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen lobte den reibungslosen Ablauf der Löscharbeiten und das effektive Zusammenwirken der Wehren.
Die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend, sie wurden verständigt und trafen später an der Unglücksstelle ein. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 120.000 Euro geschätzt. Die betroffene Familie wurde vorübergehend bei Bekannten untergebracht, da die Wohnung vorerst unbewohnbar ist.
Zusätzlich zur Feuerwehr Bleicherode waren auch die Wehren aus Ober- und Niedergebra im Einsatz. Einsatzleiter Burkhard Keil hob hervor, dass die Löscharbeiten reibungslos verliefen. Besonders erwähnt wurde Robert Apel, der trotz seines 18. Geburtstags im Einsatz war. Der Einsatz endete um 4.04 Uhr.
Quelle: nnz / Thüringer Allgemeine, 29. Januar 2012
Jahreshauptversammlung
In diesem Monat fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bleicherode statt. Dabei wurde Bilanz gezogen, ein Ausblick gewagt und es wurden Gäste begrüßt.
Zu den Gästen gehörten neben Vertretern der Ortsteilfeuerwehren Elende und Obergebra auch der Bleicheröder Bürgermeister Frank Rostek, sein Stellvertreter Wilfried Guder und Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen. Sie alle würdigten die Leistungen der Kameraden im vergangenen Jahr.
Die Feuerwehr Bleicherode hatte zum Jahreswechsel 42 Mitglieder in der Einsatzabteilung, acht Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 20 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr. Im Jahr 2011 mussten die Kameraden zu insgesamt 142 Einsätzen ausrücken. 30-mal hieß das Einsatzstichwort Brandeinsatz und 112-mal musste Technische Hilfe geleistet werden. Dabei hatten es die Feuerwehrleute nicht nur mit Bagatellen zu tun. Zu den mittlerweile alltäglich gewordenen Einsätzen bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn gesellte sich unter anderem eine Serie von Fahrzeugbränden im Stadtgebiet. Während dieser Phase wurde die Feuerwehr Bleicherode einige Zeit in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.
Nach dem schweren Unwetter am 11. September 2011 hatten die Bleicheröder Floriansjünger alle Hände voll zu tun, beispielsweise bei den Aufräum- und Sicherungsarbeiten am gefluteten Kreisverkehr des Heerweges oder am abgedeckten Wohnhausdach in der Hauptstraße. Ein weitaus umfangreicheres Schadensereignis, das Bleicherode in die Schlagzeilen der Nachrichten sämtlicher Fernseh- und Rundfunkanstalten brachte, musste die Feuerwehr am Abend des 21. September bewältigen. Als die Freiwilligen Feuerwehren um 20.25 Uhr durch die Rettungsleitstelle alarmiert wurden, ahnten sie nicht, welche Aufgaben auf sie zukamen. Das Bild, das sich den Kameraden bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort bot, war dramatisch. Im Bahnhof Bleicherode-Ost rollten zuvor zwei voll beladene Güterzüge aufeinander. Bei diesem Unglück, bei dem wie durch ein Wunder niemand ernsthaft verletzt wurde, entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Zwei mit je 93.000 Litern Benzin beladene Kesselwagen gingen sofort in Flammen auf, die von nachalarmierten Kräften bereits vom weit entfernten „Schern“ wahrgenommen werden konnten. Weitere Waggons entgleisten und verloren ihre gefährliche Ladung. So auch ein Kessel mit 15.000 Litern der Chemikalie Dimethylformamid, der in Höhe der Fußgängerunterführung vom Waggon gerissen wurde und leck schlug. Nur durch das besonnene Handeln der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
An dieser Stelle möchten sich die Kameraden der Feuerwehr Bleicherode bei den über 150 freiwilligen und hauptamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern des Landkreises Nordhausen sowie den Werksfeuerwehren Leuna und Lingen bedanken, die in dieser Nacht und den folgenden Tagen so großartige Unterstützung geleistet haben. Weiterhin beim Bürgermeister Frank Rostek, den Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes der Stadtverwaltung, dem Heimat- und Fremdenverkehrsverband und der AWO, die so selbstverständlich für die gute Versorgung der Einsatzkräfte gesorgt haben.
Für ihre Aufgaben im örtlichen und überörtlichen Brandschutz und der allgemeinen Hilfe stehen der Feuerwehr Bleicherode sieben Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Über 30 Atemschutzgeräte, zwei hydraulische Rettungssätze, Wärmebildkamera, Gasmessgeräte und Geräte zum Umgang mit gefährlichen Stoffen komplettieren die Standardausrüstung der Wehr. Alle Kameraden sind das ganze Jahr über bemüht, sich an den wöchentlichen Ausbildungsdiensten mit ihrer Technik vertraut zu machen und sie stets einsatzbereit zu halten.
Das Bemühen des Bürgermeisters, das in diesem Jahr 40 Jahre alt werdende Tanklöschfahrzeug im Jahr 2013 durch ein neues Fahrzeug zu ersetzen, wurde mit Freude vernommen. Neben der aufgewendeten Freizeit bei Alarmierungen sind mehrtägige Führungslehrgänge und Weiterbildungen an der Landesfeuerwehrschule in Bad Köstritz und im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises Nordhausen ebenso selbstverständlich wie die über 60 organisierten Dienstabende und Veranstaltungen.
Für diese gezeigte Leistung bedankte sich die Wehrführung. Durch den Bürgermeister konnten Auszeichnungen, Beförderungen und Ernennungen durchgeführt werden. Befördert wurden: Mario Czinzoll zum Oberlöschmeister, René Werner und Jörg Makuc zum Löschmeister, Daniela Dietrich zur Hauptfeuerwehrfrau, Matthias Gropengießer zum Hauptfeuerwehrmann, David Marxen und Michael Kallmeyer zum Oberfeuerwehrmann. Ernannt wurden: Matthias Gropengießer zum Maschinist und Gruppenführer, René Rusch, René Werner und Mario Czinzoll zum Gruppenführer sowie Mario Czinzoll zum Verantwortlichen für die Bedienung, Wartung und Pflege der Informations- und Kommunikationsmittel.
Ausgezeichnet wurden für ihre pflichttreue Dienstzeit von 25 Jahren die Kameraden Jörg Werkmeister, Mario Olschewski und René Rusch sowie für 10 Jahre der Kamerad David Marxen. Zusätzlich wurden vom Bürgermeister Frank Rostek die Kameraden Jörg Werkmeister, Mario Czinzoll und David Marxen für ihre vorbildliche Einsatzbereitschaft und Übernahme zusätzlicher Verantwortung mit einer Geldprämie ausgezeichnet.
Um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben und somit das Interesse am aktiven Feuerwehrdienst zu wecken, kümmert sich der Jugendfeuerwehrwart Falk Pavlitschek jeden Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr um das spielerische Training und die Wissensvermittlung rund um die Feuerwehr. Bereits ab dem 6. Lebensjahr können Kinder und Jugendliche hier die ersten Grundlagen für die Tätigkeiten einer Feuerwehrfrau oder eines Feuerwehrmannes erwerben. Bereits ab dem 16. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, in der aktiven Einsatzabteilung tätig zu werden. Wer seinen technischen Sachverstand und seine Führungskompetenz in den Dienst der Allgemeinheit stellen möchte, ist herzlich eingeladen, sich freitags ab 19:00 Uhr im Gerätehaus in der Gütersloher Straße einen Überblick über die Arbeit der Feuerwehr zu verschaffen oder einfach einmal hineinzuschnuppern. Selbstverständlich kann auch ein persönlicher Termin über das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Bleicherode vereinbart werden oder man kann sich einen ersten Eindruck auf der Homepage verschaffen.
Jahreshauptversammlung
In diesem Monat fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bleicherode statt. Dabei wurde Bilanz gezogen, ein Ausblick gewagt und es wurden Gäste begrüßt.
Zu den Gästen gehörten neben Vertretern der Ortsteilfeuerwehren Elende und Obergebra auch der Bleicheröder Bürgermeister Frank Rostek, sein Stellvertreter Wilfried Guder und Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen. Sie alle würdigten die Leistungen der Kameraden im vergangenen Jahr.
Die Feuerwehr Bleicherode hatte zum Jahreswechsel 42 Mitglieder in der Einsatzabteilung, acht Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 20 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr. Im Jahr 2011 mussten die Kameraden zu insgesamt 142 Einsätzen ausrücken. 30-mal hieß das Einsatzstichwort Brandeinsatz und 112-mal musste Technische Hilfe geleistet werden. Dabei hatten es die Feuerwehrleute nicht nur mit Bagatellen zu tun. Zu den mittlerweile alltäglich gewordenen Einsätzen bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn gesellte sich unter anderem eine Serie von Fahrzeugbränden im Stadtgebiet. Während dieser Phase wurde die Feuerwehr Bleicherode einige Zeit in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.
Nach dem schweren Unwetter am 11. September 2011 hatten die Bleicheröder Floriansjünger alle Hände voll zu tun, beispielsweise bei den Aufräum- und Sicherungsarbeiten am gefluteten Kreisverkehr des Heerweges oder am abgedeckten Wohnhausdach in der Hauptstraße. Ein weitaus umfangreicheres Schadensereignis, das Bleicherode in die Schlagzeilen der Nachrichten sämtlicher Fernseh- und Rundfunkanstalten brachte, musste die Feuerwehr am Abend des 21. September bewältigen. Als die Freiwilligen Feuerwehren um 20.25 Uhr durch die Rettungsleitstelle alarmiert wurden, ahnten sie nicht, welche Aufgaben auf sie zukamen. Das Bild, das sich den Kameraden bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort bot, war dramatisch. Im Bahnhof Bleicherode-Ost rollten zuvor zwei voll beladene Güterzüge aufeinander. Bei diesem Unglück, bei dem wie durch ein Wunder niemand ernsthaft verletzt wurde, entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Zwei mit je 93.000 Litern Benzin beladene Kesselwagen gingen sofort in Flammen auf, die von nachalarmierten Kräften bereits vom weit entfernten „Schern“ wahrgenommen werden konnten. Weitere Waggons entgleisten und verloren ihre gefährliche Ladung. So auch ein Kessel mit 15.000 Litern der Chemikalie Dimethylformamid, der in Höhe der Fußgängerunterführung vom Waggon gerissen wurde und leck schlug. Nur durch das besonnene Handeln der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
An dieser Stelle möchten sich die Kameraden der Feuerwehr Bleicherode bei den über 150 freiwilligen und hauptamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern des Landkreises Nordhausen sowie den Werksfeuerwehren Leuna und Lingen bedanken, die in dieser Nacht und den folgenden Tagen so großartige Unterstützung geleistet haben. Weiterhin beim Bürgermeister Frank Rostek, den Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes der Stadtverwaltung, dem Heimat- und Fremdenverkehrsverband und der AWO, die so selbstverständlich für die gute Versorgung der Einsatzkräfte gesorgt haben.
Für ihre Aufgaben im örtlichen und überörtlichen Brandschutz und der allgemeinen Hilfe stehen der Feuerwehr Bleicherode sieben Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Über 30 Atemschutzgeräte, zwei hydraulische Rettungssätze, Wärmebildkamera, Gasmessgeräte und Geräte zum Umgang mit gefährlichen Stoffen komplettieren die Standardausrüstung der Wehr. Alle Kameraden sind das ganze Jahr über bemüht, sich an den wöchentlichen Ausbildungsdiensten mit ihrer Technik vertraut zu machen und sie stets einsatzbereit zu halten.
Das Bemühen des Bürgermeisters, das in diesem Jahr 40 Jahre alt werdende Tanklöschfahrzeug im Jahr 2013 durch ein neues Fahrzeug zu ersetzen, wurde mit Freude vernommen. Neben der aufgewendeten Freizeit bei Alarmierungen sind mehrtägige Führungslehrgänge und Weiterbildungen an der Landesfeuerwehrschule in Bad Köstritz und im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises Nordhausen ebenso selbstverständlich wie die über 60 organisierten Dienstabende und Veranstaltungen.
Für diese gezeigte Leistung bedankte sich die Wehrführung. Durch den Bürgermeister konnten Auszeichnungen, Beförderungen und Ernennungen durchgeführt werden. Befördert wurden: Mario Czinzoll zum Oberlöschmeister, René Werner und Jörg Makuc zum Löschmeister, Daniela Dietrich zur Hauptfeuerwehrfrau, Matthias Gropengießer zum Hauptfeuerwehrmann, David Marxen und Michael Kallmeyer zum Oberfeuerwehrmann. Ernannt wurden: Matthias Gropengießer zum Maschinist und Gruppenführer, René Rusch, René Werner und Mario Czinzoll zum Gruppenführer sowie Mario Czinzoll zum Verantwortlichen für die Bedienung, Wartung und Pflege der Informations- und Kommunikationsmittel.
Ausgezeichnet wurden für ihre pflichttreue Dienstzeit von 25 Jahren die Kameraden Jörg Werkmeister, Mario Olschewski und René Rusch sowie für 10 Jahre der Kamerad David Marxen. Zusätzlich wurden vom Bürgermeister Frank Rostek die Kameraden Jörg Werkmeister, Mario Czinzoll und David Marxen für ihre vorbildliche Einsatzbereitschaft und Übernahme zusätzlicher Verantwortung mit einer Geldprämie ausgezeichnet.
Um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben und somit das Interesse am aktiven Feuerwehrdienst zu wecken, kümmert sich der Jugendfeuerwehrwart Falk Pavlitschek jeden Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr um das spielerische Training und die Wissensvermittlung rund um die Feuerwehr. Bereits ab dem 6. Lebensjahr können Kinder und Jugendliche hier die ersten Grundlagen für die Tätigkeiten einer Feuerwehrfrau oder eines Feuerwehrmannes erwerben. Bereits ab dem 16. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, in der aktiven Einsatzabteilung tätig zu werden. Wer seinen technischen Sachverstand und seine Führungskompetenz in den Dienst der Allgemeinheit stellen möchte, ist herzlich eingeladen, sich freitags ab 19:00 Uhr im Gerätehaus in der Gütersloher Straße einen Überblick über die Arbeit der Feuerwehr zu verschaffen oder einfach einmal hineinzuschnuppern. Selbstverständlich kann auch ein persönlicher Termin über das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Bleicherode vereinbart werden oder man kann sich einen ersten Eindruck auf der Homepage verschaffen.
Schornsteinsprengung ehm. Harzer Stiel- und Holzwerke
Schornstein-Sprengung in Bleicherode
Der knapp 30 Meter hohe Schornstein auf dem Gelände der einstigen Harzer Stielwerke in Bleicherode wurde am Mittwoch gesprengt. Bereits im Sommer sollen auf dem Gelände der ehemaligen Industriebrache hübsche Eigenheime entstehen.
Ein Knall, dann dauerte es nur wenige Sekunden: Der knapp 30 Meter hohe Schornstein legte sich langsam zur Seite, zerbrach im Fallen in zwei Teile und zerschlug in Einzelteilen auf dem Boden. Ein großer Haufen Schutt blieb zurück. Die knapp sechzig Schaulustigen, die das Szenario vom angrenzenden Edeka-Parkplatz beobachteten, applaudierten. „Eine perfekte Sprengung“, sagte auch Sprengmeister Karl-Heinz Bühring im Anschluss. Kein Stein ist umhergeflogen, nichts ist zu Bruch gegangen. Ein spezielles Vlies und angehäufte Erde um den unteren Teil des Schlotes hatten das zu „99,9 Prozent verhindern“, erklärte der Sprengmeister bereits im Vorfeld der Aktion.
Zwei Tage hatte der 60-jährige Sprengmeister mit zwei Kollegen das Ende des Schornsteins vorbereitet. 30 Löcher wurden im unteren Teil des Schlotes gebohrt und insgesamt 3,5 Kilogramm sogenannter Euro-Dyn-Sprengstoff angebracht. Mit einer 100 Meter langen Zuleitung wurde die Sprengladung schließlich kurz vor halb drei gestern Mittag gezündet. Zuvor hatten Polizei, Ordnungsamt und das Sprengteam den extra abgesperrten Sicherheitsbereich kontrolliert. Etwa 30 Anwohner mussten für eine gute halbe Stunde ihre Wohnungen verlassen. „Wir haben im Umkreis von etwa 70 Metern evakuiert“, erläuterte Bühring, der seit der Wende schon über 500 Schornsteine gesprengt hat.
Das Verschwinden des weithin sichtbaren Schornsteins markiert das Finale des ersten Bauabschnittes der Abrissarbeiten auf dem einstigen Betriebsgelände. „Ende Januar sind wir hier komplett fertig“, sagte Bauingenieur Manfred Borgwaldt, der die Arbeiten koordiniert. In den zurückliegenden acht Wochen sind 15 Gebäude verschwunden. 140.000 Euro hat das gekostet. Ein Großteil, 75 Prozent, sind EU-Mittel. Den Eigenanteil von 50.000 Euro hat Bleicherode über Grundstücksverkäufe und Städtebaufördermittel geschultert.
In einem nächsten Schritt sollen Fundamente, Fußböden und Keller entfernt werden. Dem gehen punktuelle Bodenuntersuchungen voran, um Kontaminationen auszuschließen. Mit Ende dieses zweiten Bauabschnittes sei das Areal „praktisch wieder jungfräulich“, so Bleicherodes Bürgermeister Frank Rostek (CDU). Bereits im Sommer soll die 2,2 Hektar große Fläche für den Bau von 22 Eigenheimen fertig sein. Das alte Silo soll integriert werden. Zur Gestaltung läuft ein Ideenwettbewerb an der Erfurter Fachhochschule.
Quelle: Susanne Bernstein / 18.01.12 / TA
Weiterlesen … Schornsteinsprengung ehm. Harzer Stiel- und Holzwerke
Schornsteinsprengung ehm. Harzer Stiel- und Holzwerke
Schornstein-Sprengung in Bleicherode
Der knapp 30 Meter hohe Schornstein auf dem Gelände der einstigen Harzer Stielwerke in Bleicherode wurde am Mittwoch gesprengt. Bereits im Sommer sollen auf dem Gelände der ehemaligen Industriebrache hübsche Eigenheime entstehen.
Ein Knall, dann dauerte es nur wenige Sekunden: Der knapp 30 Meter hohe Schornstein legte sich langsam zur Seite, zerbrach im Fallen in zwei Teile und zerschlug in Einzelteilen auf dem Boden. Ein großer Haufen Schutt blieb zurück. Die knapp sechzig Schaulustigen, die das Szenario vom angrenzenden Edeka-Parkplatz beobachteten, applaudierten. „Eine perfekte Sprengung“, sagte auch Sprengmeister Karl-Heinz Bühring im Anschluss. Kein Stein ist umhergeflogen, nichts ist zu Bruch gegangen. Ein spezielles Vlies und angehäufte Erde um den unteren Teil des Schlotes hatten das zu „99,9 Prozent verhindern“, erklärte der Sprengmeister bereits im Vorfeld der Aktion.
Zwei Tage hatte der 60-jährige Sprengmeister mit zwei Kollegen das Ende des Schornsteins vorbereitet. 30 Löcher wurden im unteren Teil des Schlotes gebohrt und insgesamt 3,5 Kilogramm sogenannter Euro-Dyn-Sprengstoff angebracht. Mit einer 100 Meter langen Zuleitung wurde die Sprengladung schließlich kurz vor halb drei gestern Mittag gezündet. Zuvor hatten Polizei, Ordnungsamt und das Sprengteam den extra abgesperrten Sicherheitsbereich kontrolliert. Etwa 30 Anwohner mussten für eine gute halbe Stunde ihre Wohnungen verlassen. „Wir haben im Umkreis von etwa 70 Metern evakuiert“, erläuterte Bühring, der seit der Wende schon über 500 Schornsteine gesprengt hat.
Das Verschwinden des weithin sichtbaren Schornsteins markiert das Finale des ersten Bauabschnittes der Abrissarbeiten auf dem einstigen Betriebsgelände. „Ende Januar sind wir hier komplett fertig“, sagte Bauingenieur Manfred Borgwaldt, der die Arbeiten koordiniert. In den zurückliegenden acht Wochen sind 15 Gebäude verschwunden. 140.000 Euro hat das gekostet. Ein Großteil, 75 Prozent, sind EU-Mittel. Den Eigenanteil von 50.000 Euro hat Bleicherode über Grundstücksverkäufe und Städtebaufördermittel geschultert.
In einem nächsten Schritt sollen Fundamente, Fußböden und Keller entfernt werden. Dem gehen punktuelle Bodenuntersuchungen voran, um Kontaminationen auszuschließen. Mit Ende dieses zweiten Bauabschnittes sei das Areal „praktisch wieder jungfräulich“, so Bleicherodes Bürgermeister Frank Rostek (CDU). Bereits im Sommer soll die 2,2 Hektar große Fläche für den Bau von 22 Eigenheimen fertig sein. Das alte Silo soll integriert werden. Zur Gestaltung läuft ein Ideenwettbewerb an der Erfurter Fachhochschule.
Quelle: Susanne Bernstein / 18.01.12 / TA
Weiterlesen … Schornsteinsprengung ehm. Harzer Stiel- und Holzwerke
LKW fährt in Wipperdorfer Wohnhaus
Schwerer LKW-Unfall in WipperdorfIn Wipperdorf ist am Mittag ein Langholz-LKW in ein Wohnhaus gekracht. Kurz vor 12 Uhr war der in Richtung Bleicherode fahrende LKW mitten im Ort aus unbekannter Ursache in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte dort zunächst einen entgegenkommenden PKW gerammt. Wenige Meter später krachte der Holztransporter mit voller Wucht in ein Wohnhaus.Der Fahrer aus Rottleberode (Sachsen-Anhalt) wurde dabei im Fahrerhaus eingeklemmt. Die Rettungskräfte benötigten eine Stunde, um den Mann aus den Trümmern zu bergen. Der 41-jährige selbstständige Fuhrunternehmer musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der PKW-Fahrer wurde leicht verletzt. Durch den Aufprall wurde eine Hausecke regelrecht weggerissen. Am übrigen Haus entstanden erhebliche Schäden. Das Haus ist akut einsturzgefährdet und muss zunächst abgestützt werden, bevor mit der Bergung des LKW begonnen werden kann. Dazu muss zuerst die Ladung umgeladen werden.Zur Stunde wird davon ausgegangen, dass die Ortsdurchfahrt bis morgen voll gesperrt bleiben muss. Die zwei Bewohner des Hauses kamen mit einem Schrecken davon. Der Mann befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks in einem anderen Raum, seine Frau war im Ort unterwegs und kehrte wenige Minuten nach dem Unfall zurück.An dem Rettungseinsatz waren mehrere Feuerwehren des Landkreises Nordhausen, zahlreiche Notärzte und Rettungssanitäter sowie Beamte der Nordhäuser Polizeiinspektion beteiligt.
LKW fährt in Wipperdorfer Wohnhaus
Schwerer LKW-Unfall in WipperdorfIn Wipperdorf ist am Mittag ein Langholz-LKW in ein Wohnhaus gekracht. Kurz vor 12 Uhr war der in Richtung Bleicherode fahrende LKW mitten im Ort aus unbekannter Ursache in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte dort zunächst einen entgegenkommenden PKW gerammt. Wenige Meter später krachte der Holztransporter mit voller Wucht in ein Wohnhaus.Der Fahrer aus Rottleberode (Sachsen-Anhalt) wurde dabei im Fahrerhaus eingeklemmt. Die Rettungskräfte benötigten eine Stunde, um den Mann aus den Trümmern zu bergen. Der 41-jährige selbstständige Fuhrunternehmer musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der PKW-Fahrer wurde leicht verletzt. Durch den Aufprall wurde eine Hausecke regelrecht weggerissen. Am übrigen Haus entstanden erhebliche Schäden. Das Haus ist akut einsturzgefährdet und muss zunächst abgestützt werden, bevor mit der Bergung des LKW begonnen werden kann. Dazu muss zuerst die Ladung umgeladen werden.Zur Stunde wird davon ausgegangen, dass die Ortsdurchfahrt bis morgen voll gesperrt bleiben muss. Die zwei Bewohner des Hauses kamen mit einem Schrecken davon. Der Mann befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks in einem anderen Raum, seine Frau war im Ort unterwegs und kehrte wenige Minuten nach dem Unfall zurück.An dem Rettungseinsatz waren mehrere Feuerwehren des Landkreises Nordhausen, zahlreiche Notärzte und Rettungssanitäter sowie Beamte der Nordhäuser Polizeiinspektion beteiligt.
Reise von Halle nach Etzelsbach erschwert
So wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze, von Hand zu Hand weitergegeben wird, so muss auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen." Viele Menschen geben in jedem Jahr weltweit eine Flamme von Hand zu Hand, von Mensch zu Mensch weiter, um sich gemeinsam an der friedlichen Weihnachtsbotschaft erfreuen zu können.
In Thüringen wird das Sinnbild des Friedens, das alljährlich in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem entzündet wird, in diesem Jahr zum 22. Mal leuchten.
Die Kinder der Jugendfeuerwehr Bleicherode holen das Friedenslicht für Sie und bringen es nach Bleicherode.
Freitag, den 23. Dezember 2011, 15.30 Uhr